✔ Fertigung ab Stückzahl 1 ✔ Sofortpreis nach Upload ✔ Lieferzeit meist 3 bis 7 Werktage

Zahnrad online erstellen mit Konfigurator

Defektes Zahnrad? Ersatzteil nicht mehr lieferbar? Prototyp für ein neues Getriebe?

Mit unserem Zahnrad-Konfigurator im 3D-Modell Generator erstellen Sie Ihr normgerechtes Zahnrad direkt online – ohne CAD-Kenntnisse, ohne Software.
Geben Sie Modul, Zähnezahl, Breite und Bohrung ein, wählen Sie die Verzahnung und laden Sie die fertige STL-Datei kostenlos herunter – oder bestellen Sie den Druck direkt in unserem 3D-Druck Service.

Sie möchten verstehen, wie ein Zahnrad technisch korrekt aufgebaut ist und berechnet wird?
In unserem 3D-Druck Ratgeber erklären wir alle Grundlagen und Zusammenhänge im Detail:

👉 Zahnräder richtig erstellen – Grundlagen, Berechnung und Technik


So funktioniert es

⚙️ 1. Zahnrad konfigurieren

Legen Sie Modul, Zähnezahl oder Durchmesser fest und wählen Sie die passende Wellenaufnahme.

🧠 2. Automatisch generieren

Das Zahnrad wird sofort als präzise STL-Datei erstellt – ganz ohne CAD oder zusätzliche Software.

📦 3. Verwenden oder drucken lassen

Laden Sie die STL-Datei herunter oder lassen Sie Ihr Zahnrad direkt über unseren 3D-Druck Service fertigen.


Wann lohnt sich der 3D-Druck für Zahnräder?

Klassische Fertigungsverfahren wie Fräsen oder Spritzguss lohnen sich erst ab größeren Stückzahlen.
Beim 3D-Druck entfallen Werkzeugkosten vollständig – ein einzelnes Ersatzteil ist genauso wirtschaftlich wie eine Kleinserie von 50 Stück.

Typische Einsatzfälle von 3D gedruckten Zahnrädern:

Ersatzteile
Zahnräder in Haushaltsgeräten, Maschinen oder älteren Anlagen sind oft nicht mehr lieferbar.
Mit den richtigen Parametern lassen sie sich exakt nachfertigen.

Prototypen
Getriebe-Entwicklung ohne Investition in teure Werkzeuge.
Änderungen am Design kosten nur eine neue Datei – und Die ist kostenlos.

Kleinserien
Sondergetriebe, individuelle Antriebslösungen oder Lehrmittel in kleinen Auflagen – wirtschaftlich ab Stückzahl 1.


Verzahnungsarten im Überblick

Geradverzahnung im 3D-Druck

Gerade verzahntes Zahnrad

Die einfachste und am häufigsten verwendete Verzahnung.
Zähne verlaufen parallel zur Drehachse.
Ideal für langsam laufende Anwendungen, Ersatzteile und Prototypen.
Gut druckbar im FDM-Verfahren.

Schrägverzahnung für Zahnräder

Schräg verzahntes Zahnrad

Zähne verlaufen schräg zur Drehachse.
Ruhigerer Lauf, höhere Tragfähigkeit, geringere Geräuschentwicklung.
Geeignet für Anwendungen mit mittleren Drehzahlen.

Pfeilverzahnung (Doppelschrägverzahnung)

Doppelschräg- / Pfeil-Verzahntes Zahnrad

Kombination zweier gegenläufiger Schrägverzahnungen.
Selbstzentrierend, kein Axialschub, sehr ruhiger Lauf.
Anspruchsvoll in der Fertigung – im FDM-Druck jedoch gut realisierbar.


Materialwahl für 3D-gedruckte Zahnräder

Die Wahl des Materials hängt von Belastung, Drehzahl und Einsatzumgebung ab:

PLA / PLA+

Für leichte Anwendungen, Prototypen und Lehrmittel. Präzise druckbar, geringe Kosten, aber auch begrenzte Temperaturbeständigkeit.

PETG – Langlebiger Kunststoff für 3D-Drucke

Zäher als PLA, feuchtigkeitsbeständig, gute Schlagfestigkeit. Gut geeignet für mechanisch beanspruchte Zahnräder im Innenbereich.

ASA – witterungsbeständig und langlebig im Außeneinsatz

UV- und witterungsbeständig. Für Zahnräder im Außeneinsatz oder bei erhöhten Temperaturen.
Formstabil bis mindestens 90°C.

TPU – Flexibles Material für elastische 3D-Druckteile

Flexibel und dämpfend. Für Anwendungen wo Elastizität und Laufruhe wichtiger sind als Steifigkeit.

Unsere Empfehlung bei Unsicherheit:
Schildern Sie uns Ihren Einsatzfall kurz im Kontaktformular – wir beraten Sie zur optimalen Materialwahl.
Oder nutzen Sie unseren 3D-Druck Materialfinder für eine schnelle und unkomplizierte Materialberatung.


Häufige Fragen zu Zahnrädern aus dem 3D-Druck

Wie genau sind FDM-gedruckte Zahnräder?

Im FDM-Verfahren sind Toleranzen von ca. ±0,2–0,3 mm üblich. Für die meisten Ersatzteil- und Prototypen-Anwendungen ist das ausreichend. Bei sehr feinen Modulen (unter 0,8) stoßen FDM-Drucker an ihre Grenzen.

Ab welchem Modul ist FDM-Druck sinnvoll?

Erfahrungsgemäß ab Modul 1.
Kleinere Module erfordern eine sehr feine Düse und erhöhen das Risiko von Druckfehlern an den Zahnflanken. Zudem verringert sich dadurch die Festigkeit.

Kann ich ein defektes Zahnrad als Vorlage nutzen?

Ja. Wenn Sie die Parameter des defekten Zahnrads kennen (Modul, Zähnezahl, Breite, Bohrung), können Sie es direkt im Konfigurator nachbauen.
Bei Unsicherheit helfen wir über unseren CAD-Service weiter. Senden Sie uns gerne das defekte Zahnrad und wir erstellen Ihnen dazu die druckfertige Datei.

Wie stabil sind gedruckte Zahnräder?

Bei richtiger Materialwahl und ausreichender Wandstärke sehr stabil für leichte bis mittlere Anwendungen. Hochlastgetriebe oder Dauerbetrieb unter starker mechanischer Beanspruchung sind FDM-typisch Grenzbereiche.

Kann ich auch eine Kleinserie bestellen?

Ja, wir fertigen ab Stückzahl 1 bis zu kleinen Serien. Preis wird automatisch nach Upload berechnet. Für größere Mengen empfehlen wir eine direkte Anfrage.


Zahnrad als STL erstellen und herunterladen

Sie wissen was Sie brauchen? Dann können Sie jetzt direkt loslegen:

Noch unsicher?


Kein Problem – schildern Sie uns Ihren Einsatzfall
und wir helfen Ihnen bei Materialwahl und Auslegung:

Sie möchten tiefer in die Materie einsteigen?


In unserem 3D-Druck Ratgeber erfahren Sie alles zu Modul, Berechnung und Normen von Zahnrädern.

👉 Zahnräder richtig erstellen – Grundlagen, Berechnung und Technik


Zahnräder im 3D-Druck – Hintergrund und Technik

Zahnräder zählen zu den ältesten und präzisesten Maschinenelementen. Ihre Funktion – Drehbewegungen und Drehmomente übertragen, Drehzahlen wandeln – stellt hohe Anforderungen an Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität. Klassisch werden Zahnräder gefräst, gehobelt oder gesintert. Der 3D-Druck im FDM-Verfahren ergänzt diese Verfahren dort, wo kleine Stückzahlen, kurze Lieferzeiten oder individuelle Geometrien gefragt sind.

Die Grundlage normgerechter Zahnräder ist die Evolventenverzahnung. Die Zahnflanken folgen einer mathematisch definierten Kurve – der Evolvente – die einen gleichmäßigen Kraftfluss beim Eingriff zweier Zahnräder gewährleistet. Entscheidende Parameter sind dabei der Modul als Maß für die Zahnradgröße, die Zähnezahl, der Eingriffswinkel (üblicherweise 20°) sowie eine optionale Profilverschiebung zur Anpassung von Achsabstand oder Tragfähigkeit.

Im FDM-3D-Druck werden diese Parameter direkt in die Geometrie übersetzt. Der Konfigurator berechnet die Evolventengeometrie normgerecht und erzeugt eine druckfertige STL-Datei. Die Druckausrichtung – stehend oder liegend – beeinflusst dabei die Festigkeit der Zahnflanken und wird bei der Fertigung berücksichtigt.

Für den Einsatz in mechanisch beanspruchten Anwendungen empfiehlt sich eine Wandstärke von mindestens 2–3 mm je Zahnflanke sowie ein Füllgrad von 35 – 50 %, abhängig von der erwarteten Belastung. Unser 3D-Druck Service berät Sie auf Wunsch zur optimalen Druckausrichtung und Parameterwahl für Ihren konkreten Einsatzfall.